Die vorgestellte Baugruppe ermöglicht die Programmierung
der M-Unit und der MICRO. Der Anschluss erfolgt mit einem handelsüblichen
Nullmodem Kabel an eine COM des PC. Natürlich kann die Baugruppe auch
als Ausgabe Interface zum PC dienen um z.B. Print Ausgaben zum Terminal
Programm zu übertragen. IC2 schränkt die Baudrate in keiner Weise ein.
Die Schaltung besteht im wesentlichen aus der Stromversorgung
mit IC1 und dem Pegelwandler mit IC2. Diode D1 dient als Verpolschutz.
LED1 zeigt die Betriebsbereitschaft an. LED2 leuchtet, wenn die MICRO
zum Programmieren bereit ist. Für LED2 sollte eine low current LED eingesetzt
werden.
IC1 ist bis 100mA belastbar. Wenn man die 5V auf der
Platine außer zur Stromversorgung der MICRO oder der M-Unit für zusätzliche
Bauteile nutzen will, sollte IC1 durch einen 7805 ersetzt werden. In diesem
Fall muß man D1 durch einen 1A Typ ersetzen z.B. 1N4004. Die Platine ist
dafür vorbereitet. Zur Spannungsversorgung kann eine 9V Batterie benutzt
werden. Auch 6 Mignon Accus reichen aus, wenn sie voll geladen sind.
Der Aufbau erfolgt auf einer kleinen Leiterplatte 75x50mm.
Die Leiterplatte ist mit dem Programm EAGLE
erstellt. Die Schaltung kann aber auch auf eine Lochrasterplatte aufgebaut
werden. Die MICRO wird in die 8polige IC Fassung gesteckt. Die M-Unit
kommt in die Buchse neben der COM.
!!! ACHTUNG !!!
Es darf immer nur ein Bauteil gleichzeitig gesteckt sein!
In der Leiterplatte sind 4 Bohrungen für Kunstoff Abstandsstücke.
Es ist kein Gehäuse vorgesehen.
Bevor die Platine benutzt wird, sollte die Funktion ohne
M-Unit oder MICRO getestet werden. Dazu schließt man die Spannungsversorgung
an und schiebt den Schalter in Position EIN. Die gelbe LED leuchtet. Am
Pin1 der MICRO Fassung ist eine Spannung von +5V gegen Minus zu messen.
Dann wird die Baugruppe mit einem Nullmodem Kabel mit einer COM am PC
verbunden. Auf dem PC startet man unter Windows das Programm Hyperterminal.
In Hyperterminal wird eine Direktverbindung zur COM (wo das Interface
angeschlossen ist) mit 9600,8,1,n kein Protokoll, Echo aus, eingerichtet.
Dann verbindet man Pin6 und Pin7 auf der MICRO Fassung
mit einer Drahtbrücke wie das Bild oben zeigt. Eingaben mit der Tastatur
in Hyperterminal sollten jetzt auf dem Bildschirm zu sehen sein. Damit
ist die Schnittstelle getestet. Der Schalter wird in die Position AUS
geschoben.
!!! ACHTUNG !!!
es darf immer nur ein Bauteil gleichzeitig gesteckt sein!
Zum Programmieren der M-Unit entfernt man auf der M-Unit
den Jumper Autostart und steckt das Modul, wie das Bild zeigt, auf die
vorgesehene Fassung. Erst danach schiebt man den Schalter in die Position
EIN. Die gelbe LED leuchtet und die M-Unit kann programmiert werden. Nach
der Programmierung schiebt man den Schalter in die Position AUS. Der Autostart
Jumper wird wieder auf der M-Unit gesteckt.
Zum Programmieren der MICRO wird die MICRO in die dafür
vorgesehene Fassung gesteckt. Die Kennzeichnung des Chips muss mit der
Kennzeichnung der Fassung übereinstimmen. Dann schiebt man den Schalter
bei gedrücktem Taster in Stellung EIN. Die gelbe und rote LED müssen leuchten.
Jetzt kann ein Programm in die MICRO mit der C-Basic Entwicklungsumgebung
geladen werden. Ist die Programmierung beendet erlischt die rote LED.
Der Schalter wird in die Stellung AUS geschoben. Ein Programm auf der
MICRO startet, wenn der Schalter, ohne gedrücktem Taster, in die Stellung
EIN geschoben wird. Hier gibt es einige grundlegende Infos
zur MICRO.
Die Datei
c-prog.zip im Downloadbereich enhält Schaltplan- und Board- Datei
im EAGLE Format, sowie ein kleines
C-Basic Programm zum Test der MICRO. Dieses Programm startet nach erfolgreicher
Übertragung automatisch. Die rote LED auf dem Board blinkt. An einem angeschlossenen
Terminalprogramm wird die Zeit ab Programmstart ausgegeben.