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HANSESTADT GREIFSWALD
Bilder aus der Hansestadt Greifswald und
Umgebung

Greifswald, kreisfreie Hansestadt am Südufer des Ryck
in Mecklenburg-Vorpommern. Die Wirtschaft der ehemaligen Hafenstadt wird
vor allem von der Nachrichtenelektronik bestimmt. Die Stadt wurde in den
vergangenen Jahren zu einem Technologiestandort ausgebaut. So wurde im
Juli 2000 der weltgrößte Reaktor zur Erforschung der Kernfusion eröffnet.
Greifswald entstand seit 1199 im Gefolge des Zisterzienserklosters Eldena,
erhielt 1241 Marktrecht und 1250 Stadtrecht. In der Folgezeit wurde Greifswald
Mitglied der Hanse. 1456 wurde die Ernst-Moritz-Arndt-Universität gegründet.
1648 fiel Greifswald an Schweden und 1815 an Preußen. Zu den bekanntesten
Baudenkmälern gehören drei gotische Backsteinkirchen aus dem 13. Jahrhundert:
die Pfarrkirchen Sankt Marien und Sankt Nicolai sowie die ehemalige Pilgerkirche
Sankt Jacobi. Das Universitätshauptgebäude wurde 1750 im Stil des Barock
errichtet. Der Marktplatz wird umrahmt von Giebelhäusern im Stil der Hochgotik
und der Renaissance sowie vom 1724 erbauten Rathaus. Die Einwohnerzahl
beträgt etwa 64 000.
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Ich kam 1970 in diese Stadt um meinen Traumberuf zu erlernen.
Zu dieser Zeit war die Stadt im Aufbruch. Große Arbeitgeber wie das Kernkraftwerk
Lubmin und Nachrichtenelektronik Greifswald sorgten neben der Universität
für einen starken Bevölkerungszuwachs. Es war eigentlich nicht vorgesehen,
aber irgendwie bin ich hier hängen geblieben. Richtig Wurzeln geschlagen
habe ich aber nie. Das kann ich nur schwer erklären. Die Wiedervereinigung
Deutschlands im Jahre 1990 hat auch in Greifswald Spuren hinterlassen,
im positiven wie auch im negativen Sinne. Für mich trifft eher das Letztere
zu. Die Politik der Entindustrialisierung Ostdeutschlands hat dazu geführt,
das die oben genannte Einwohnerzahl weit unterschritten und es abzusehen
ist, wann der Stand von 1970 wieder erreicht sein wird. Eine Arbeitslosen
Quote von 20,9% (Stand Mai 2004) sorgt dafür, das der Gegensatz von Arm
und Reich immer größer wird. Mann kann nur hoffen, das die Universität
erhalten bleibt. 7000 Studenten (und besonders Studentinnen ;-)) ) sind
zum Glück im Stadtbild nicht zu übersehen und sorgen dafür, dass nach
20Uhr die Bürgersteige nicht hochgeklappt werden. Ich habe auf dieser
Seite die positive Entwicklung in den Fotos dokumentiert. Ich könnte ebenso
gut Fotos vom Abriss der Plattenbauten, verkommenen Häusern oder "blühenden
Landschaften" zeigen. Aber wozu sollte das gut sein?
 
Rathaus - Nikolai Dom

Museumshafen

Marktplatz

Neubauten am Ryck

Fluß Kreuzfahrtschiff "Europa"
vor dem Utkiek

Ausflugsschiff "Stubnitz"

Fluß Kreuzfahrtschiff "Katharina
von Bora"

Ortsteil Wieck

Historische Brücke

Ortsteil Eldena: Klosterruine

Ortsteil Eldena: Restaurierte Windmühle

Schonerbrigg Greif, Heimathafen Greifswald
Wieck

Hauptgebäude der E. M. Arndt Universität

Marienkirche

Hochwasser Februar 2002
 
Jacobikirche - Historische Wallanlagen

Weihnachtsmarkt 2003

Museumshafen im Winterschlaf
M.L. 07/2004
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