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08. 09. 2010

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HANSESTADT GREIFSWALD

Bilder aus der Hansestadt Greifswald und Umgebung

Karte

Greifswald, kreisfreie Hansestadt am Südufer des Ryck in Mecklenburg-Vorpommern. Die Wirtschaft der ehemaligen Hafenstadt wird vor allem von der Nachrichtenelektronik bestimmt. Die Stadt wurde in den vergangenen Jahren zu einem Technologiestandort ausgebaut. So wurde im Juli 2000 der weltgrößte Reaktor zur Erforschung der Kernfusion eröffnet. Greifswald entstand seit 1199 im Gefolge des Zisterzienserklosters Eldena, erhielt 1241 Marktrecht und 1250 Stadtrecht. In der Folgezeit wurde Greifswald Mitglied der Hanse. 1456 wurde die Ernst-Moritz-Arndt-Universität gegründet. 1648 fiel Greifswald an Schweden und 1815 an Preußen. Zu den bekanntesten Baudenkmälern gehören drei gotische Backsteinkirchen aus dem 13. Jahrhundert: die Pfarrkirchen Sankt Marien und Sankt Nicolai sowie die ehemalige Pilgerkirche Sankt Jacobi. Das Universitätshauptgebäude wurde 1750 im Stil des Barock errichtet. Der Marktplatz wird umrahmt von Giebelhäusern im Stil der Hochgotik und der Renaissance sowie vom 1724 erbauten Rathaus. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 64 000.

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Ich kam 1970 in diese Stadt um meinen Traumberuf zu erlernen. Zu dieser Zeit war die Stadt im Aufbruch. Große Arbeitgeber wie das Kernkraftwerk Lubmin und Nachrichtenelektronik Greifswald sorgten neben der Universität für einen starken Bevölkerungszuwachs. Es war eigentlich nicht vorgesehen, aber irgendwie bin ich hier hängen geblieben. Richtig Wurzeln geschlagen habe ich aber nie. Das kann ich nur schwer erklären. Die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 hat auch in Greifswald Spuren hinterlassen, im positiven wie auch im negativen Sinne. Für mich trifft eher das Letztere zu. Die Politik der Entindustrialisierung Ostdeutschlands hat dazu geführt, das die oben genannte Einwohnerzahl weit unterschritten und es abzusehen ist, wann der Stand von 1970 wieder erreicht sein wird. Eine Arbeitslosen Quote von 20,9% (Stand Mai 2004) sorgt dafür, das der Gegensatz von Arm und Reich immer größer wird. Mann kann nur hoffen, das die Universität erhalten bleibt. 7000 Studenten (und besonders Studentinnen ;-)) ) sind zum Glück im Stadtbild nicht zu übersehen und sorgen dafür, dass nach 20Uhr die Bürgersteige nicht hochgeklappt werden. Ich habe auf dieser Seite die positive Entwicklung in den Fotos dokumentiert. Ich könnte ebenso gut Fotos vom Abriss der Plattenbauten, verkommenen Häusern oder "blühenden Landschaften" zeigen. Aber wozu sollte das gut sein?

RathausNikolai Dom

Rathaus - Nikolai Dom

Museumshafen

Museumshafen

Marktplatz

Marktplatz

Neubauten

Neubauten am Ryck

"Europa"

Fluß Kreuzfahrtschiff "Europa" vor dem Utkiek

"Stubnitz"

Ausflugsschiff "Stubnitz"

"Katharina von Bora"

Fluß Kreuzfahrtschiff "Katharina von Bora"

Wieck

Ortsteil Wieck

Brücke

Historische Brücke

Klosterruine

Ortsteil Eldena: Klosterruine

Windmühle

Ortsteil Eldena: Restaurierte Windmühle

"Greif"

Schonerbrigg Greif, Heimathafen Greifswald Wieck

Universität

Hauptgebäude der E. M. Arndt Universität

Marienkirche

Marienkirche

Hochwasser

Hochwasser Februar 2002

JakobikircheWall

Jacobikirche - Historische Wallanlagen

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt 2003

Winterschlaf

Museumshafen im Winterschlaf

M.L. 07/2004

Meine große Liebe hat mich verraten, als ich 13 war. Jetzt liebe ich Jesus. Ich habe alles, was ich brauche.

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Aktualisierung:
06.07.2009

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