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08. 09. 2010

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MONTREAL 1997

Vom 21.April bis 2. Mai 1997 nahm ich an einem Techniklehrgang der kanadischen Firma SR-Telecom teil. Dabei ging es darum, ein drahtloses Übertragungssystem (Point to Multipoint System) der Firma SRT, für verschiedene Kommunikationsdienste, kennenzulernen und die Voraussetzungen für Planung, Installation und Inbetriebnahme durch die Kursteilnehmer zu schaffen. An dem Kurs nahmen zwei Deutsche der Firma DEN und sechs Kanadier der Firma BELL teil.
Die Reise begann in Greifswald am 19.04.1997 um 5:00Uhr. Wir fuhren mit einem Mietwagen nach Berlin Tegel. Um 9:35Uhr startete die Maschine nach Zürich. Dort landeten wir um 11:10Uhr. Weiter ging es ab Zürich um 12:50Uhr nonstop nach Montreal. Dort landeten wir um 15:20Uhr Ortszeit auf dem Internationalen Flughafen Mirabel. Etwa 45 Minuten fuhren wir mit dem Taxi bis zu unserem Hotel. Die Zeitverschiebung beträgt 6 Stunden, die Entfernung rund 7000Km.
Für Kanada braucht man als Deutscher kein Visum aber einen gültigen Reisepass. Irgendwelche Schutzimpfungen sind nicht vorgeschrieben. Bei der Einreise wird man über das Warum? Wohin? Wie lange? befragt. Im Flugzeug muß man ein Einreiseformular ausfüllen.
Das Flugzeug war eine MD11, etwa 300 Sitze - 10100m - 950Km/h. Es war meine erste Reise nach Nordamerika.

L' HOTEL DE LA MONTAGNE

Der Eingang zu unserem Hotel. Das Hotel LA MONTAGNE befindet sich in der Innenstadt von Montreal. Von hier aus kann man den Stadtkern gut zu Fuß erkunden.

Downtown

Ausblick von meinem Hotelzimmer im 19. Stockwerk. Man hat den Eindruck, als wenn die Hochhäuser sehr nahe sind.

Bei Nacht hell erleuchtet

Wir sind mitten in Downtown, der Innenstadt von Montreal.

Holiday Inn Hotel

Das Holiday Inn Hotel, gleich neben dem Chinesenviertel welches nicht alzu groß ist. Am Wochende sind nur ein paar Touristen vor 10:00Uhr unterwegs. In Montreal kehrt erst Morgens wieder langsam Ruhe ein.

rechts der Kongresspalast

Unter dem Kongresspalast verläuft eine der Hauptverkehrsstraßen. Diese Straße unterquert die Innenstadt. Auch der Bahnhof befindet sich unter der Erde.

Kontraste

Zu Fuß nach Old Montreal. Alte und neue Architektur wechselt sich ab. Alte Kirchen stehen inmitten von Glaspalästen.

Old Montreal

Blick vom Hafen auf Old Montreal.

Der alte Hafen

Der alte Hafen. Montreal liegt mitten im St. Lorenz Strom auf einer Insel und ist mit 3,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kanadas.

DIGITAL

Das DIGITAL. Im 4.Stockwerk befinden sich die Schulungsräume. Das Gebäude ist Teil eines großen Einkaufszentrums in einem riesigen Gewerbegebiet in der Nähe des Inlandflughafens DORVALL. Wir brauchen etwa 30 Minuten hierher mit unserem Mietwagen, ein Pontiac Grand Am. 4,5l Motor, 150PS, Automatikgetriebe. In der Stadt gelten 50Km/h, auf den Stadtautobahnen 100Km/h. In der Regel werden die Geschwindigkeiten beachtet. Füßgänger gehen grundsätzlich auch bei roter Ampel über die Straße.

Technik

Die Schulungsräume sind mit funktionsfähigen Systemen ausgerüstet, an welchen praktische Übungen durchgeführt werden können.

Straße zum MOUNT ROYAL

Es ist 18:00Uhr. Der Lehrgang geht von 8:00 - 17:00Uhr. Deshalb können wir nur am Abend etwas privat unternehmen. Wir nutzen das schöne Wetter und fahren den Mount Royal hinauf. Das ist der einzige Berg weit und breit, 232m hoch. Von hier hat man einen Blick weit über die Stadt.

Blick auf das Zentrum

An diesem Tag hat der Wetterkanal im Fernsehen eine Sichtweite von 24Km vorausgesagt. Leider ist es April und damit noch keine Vegetation zu sehen.

24Km Weitsicht

Die Millionenstadt Montreal besteht nur zu einem kleinen Teil aus Hochhäusern. In der Ferne ist das Olympia Stadion von 1976 zu erkennen.

UNDERGROUND CITY

Eines von mehreren großen Einkaufszentren in der Innenstadt. Es gibt eine unzählige Menge von kleinen Geschäften und viele große Einkaufszentren. Dieses ist das EATON. Es sind mehrere Kaufhäuser unterirdisch miteinander verbunden bis zu 3 Etagen unter der Erde, bis zu 7 Etagen über der Erde. Unzählige Boutiquen, Kaffees, Imbisstände. Unten kann man direkt zur U-Bahn gelangen. Die Fußgängerzone soll 18Km lang sein.

Die Geschäfte sind Alltags von 10:00 -18:00Uhr, Donnerstag und Freitag bis 21:00Uhr, Sonnabend und Sonntag bis 17:00Uhr geöffnet. Viele Geschäfte haben Abends je nach Bedarf bis 24:00Uhr geöffnet.

Feiern ohne Ende

Diskothek und Gaststätte THURSDAY.

Teures Pflaster

Das HARD ROCK CAFÉ von Montreal.
Um zu telefonieren, braucht man eine Telefonkarte. Eine richtige Karte bekommt man in den Geschäften oder Telefonshops. Für Touristen gibt es aber auch sogenannte Card Caller. Diese Karten haben keinen Chip. Man wählt die aufgedruckte Telefonnummer und gibt dann die Kartennummer ein.

Wolkenkratzer

In der Innenstadt kann man in mehreren Wechselstuben problemlos Geld umtauschen. Allgemein sind Kreditkarten eine gute Wahl um Geld auszugeben.

Vorstadt

Gegensätze findet man überall. Viele typische Vorortstraßen und Häuserschluchten.

NOTRE DAME KATHEDRALE

Die NOTRE DAME KATHEDRALE von Montreal. In dieser Kirche sollen 3500 Menschen Platz finden. Man kann sie ohne weiteres betreten. Die Orgel soll eine der größten auf der Welt sein. Die Glocke im Westturm wiegt 11,24Tonnen!

Im Steakhaus

Zusammen mit den Leuten von Bell verbringen wir einen Abend in einem Steakhaus. Anschließend geht es in einen Nachtclub mit dem Playboyhasen am Eingang. Auch das muß man mal erlebt haben.

Das waren einige Eindrücke von Montreal. In 14 Tagen kann man in so einer großen Stadt längst nicht alles entdecken. Der Rückflug begann am 03.05.1997 um 17:10Uhr Ortszeit. Am 04.05 um 6:15Uhr landeten wir in Zürich. 7:10Uhr starteten wir nach Berlin, wo wir um 8:40Uhr landeten. Mit einem Mietwagen ging es dann nach Greifswald.
So waren wir etwa Mittags wieder zu Hause. Die Reise verlief problemlos. Wir wurden nicht durch den Zoll kontrolliert.

M.L. 1997

Meine große Liebe hat mich verraten, als ich 13 war. Jetzt liebe ich Jesus. Ich habe alles, was ich brauche.

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Aktualisierung:
06.07.2009

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