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C-CONTROL M-UNIT 2.x
Basisinformationen über C-Control M-Unit
2.x
Mit der M-Unit2.x wird von der Conrad Electronic GmbH
seit Mitte 2004 eine Weiterentwicklung der M-Unit angeboten. Aufbauend
auf Erfahrungen der Anwender ist ein verbessertes System entstanden, das
trotzdem weitgehend abwärts kompatibel zur M-Unit ist.

Ein Hauptvorteil ist die wesentlich gesteigerte Geschwindigkeit
der Programmabarbeitung. Das wird zum einen durch einen Bustakt von 8MHz
und zum anderen durch den direkten Speicherzugriff über den internen Prozessorbus
erreicht. Der Speicher ist jetzt Teil des Prozessor IC. Die Geschwindigkeit
eines BASIC Programms ist etwa 20mal so groß, wie bei der alten M-Unit.

Für das Leiterplatten Programm
kann man hier eine laden. In dieser Datei ist unter anderem die M-Unit2
enthalten.
Einige technische Daten M-Unit2:
Abmessungen Leiterplatte LBH: 51x25x12mm
Betriebsspannung: 4,5V - 5,5V oder 12V über integiertem Spannungsregler
Stromaufnahme: ca. 25mA
Prozessortakt: extern 32MHz, intern 8MHz
Digitalports: 16x als Ein- oder Ausgang frei programmierbar, TTL Pegel,
Last max 10mA
IRQ Eingang: 1x TTL Pegel
Frequenzeingang1: 5KHz oder Anschluss für aktive DCF Antenne
Frequenzeingang2: 30KHz
Analogports Eingänge: 8x mit je 8Bit Auflösung
Analog Ausgänge: 2x Pulsweitenmoduliert, 1952Hz
RS232 Interface 9600,8,1,n kein Handshake, TTL Pegel
Tonausgabe: 1x TTL Pegel
FLASH ROM: 10KByte für Programm und Daten nutzbar
FLASH ROM: 512Byte für Assembler Programme nutzbar
RAM: 64BYTE für Variablen nutzbar
Alle Anschlüsse sind auf zwei, jeweils 20polige, Steckleisten
herausgeführt. Auf der Rückseite der Leiterplatte befinden sich die Jumper
für die Referenzspannung und den Autostart. Auf der Leiterplatte ist ein
Spannungsregler vorhanden, so dass man die M-Unit2 bei Bedarf auch mit
bis zu 12V betreiben kann. Der gesamte Stromverbrauch der Digital Ausgänge
darf 20mA nicht überschreiten, wenn man diesen Spannungsregler nutzt.
Das muss man auch beachten, wenn man zusätzliche Verbraucher mit 5V versorgen
will.
An einer Stirnseite der LP befindet sich ein Steckverbinder
auf dem neben +5V, GND, RXD und TXD auch Port9 und Port10 zugänglich sind.
Diese Ports bilden den I2C Bus, wenn die entsprechende Programmerweiterung
gestartet wird.
Es stehen jetzt 64Byte RAM für eigene Basic Programme
und 512Byte FLASH ROM für Assembler Programme zur Verfügung. Ein Programm
kann bis 10KByte groß sein. Über den I2C BUS kann der Speicher erweitert
werden. Die M-Unit2 beherrscht alle BASIC Befehle der alten M-Unit. Zusätzlich
gibt es eine Befehlserweiterung die sich EXTENDED CCBASIC nennt. Mit dem
Befehl:
PRINT"#Name des Moduls#";
wird ein so genanntes MODUL aktiviert. Innerhalb eines
Moduls können dann in der Form:
PRINT"#Befehl#";
die möglichen BASIC Befehle programmiert werden. Bei
der Syntax ist die Groß- Klein- Schreibweise zu beachten. Auch dürfen
Semikolon und Doppelkreuz nicht vergessen werden. Es gibt sieben Module
für verschiedene Anwendungen unter Anderem zur LCD und I2C Bus Ansteuerung.
Es darf immer nur ein Modul gleichzeitig aktiv sein.
Die Entwicklungsumgebung liegt der M-Unit2 nicht bei.
Man bekommt die Software auf einer CDROM mit dem Programmieradapter oder
dem Entwicklungsboard für die M-Unit2 geliefert. Die Software entspricht
von der Oberfläche her dem Stand von 1997. Selbst die Hilfe wurde nicht
angepasst, so dass man die Tabelle mit der BASIC Syntax neben die Tastatur
legen muss. Im Hintergrund arbeitet aber eine veränderte DLL um die erweiterten
Funktionen der M-Unit2 zu nutzen. Der Ablauf zur Programmierung entspricht
dem der .
Umfangreiche Infos zur Hard und Software bekommt man
auf der der Conrad Electronic GmbH.
M.L. 07/2004
Seit dem Schreiben des Beitrages ist einige Zeit vergangen
und es gibt Neuigkeiten:
Die M-Unit2.x ist vom Anwender nicht in Assembler zu
programmieren. Es werden von den Entwicklern Systemerweiterungen bereitgestellt,
die geladen werden können und dann neue Funktionen bereitstellen.
Die Entwicklung der M-Unit2.x wurde von der Conrad Electronic GmbH ausgelagert.
Es gibt verschiedene Versionen der M-Unit2.x weshalb bei einer Verwendung
unbedingt die genannte Internet Support Seite besucht werden sollte.
Die IDE Software zur C-Control wird von der Conrad Electronic GmbH offensichtlich
nicht mehr weiterentwickelt. Es gibt eine Neuentwicklung von nennt. Diese Entwicklungsumgebung hat
einen objektorientierten Ansatz und soll zukünftige C-Control1 Versionen
wie M-Unit2.x und MICRO unterstützen.
M.L. 04/2005
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