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EINFACHES NETZWERK MIT W98
Aufbau eines einfachen TCP/IP Netzwerkes
mit dem Betriebssystem Windows 98
Warum ein Netzwerk?
THE NETWORK IS THE COMPUTER!
SUN microsystems ®
Vater macht seine Büroarbeiten auf einem Rechner mit
Laserdrucker, Die Kinder haben einen Spielecomputer, Mutter gestaltet
eine Präsentation am Notebook mit angeschlossenem Farbdrucker. Wenn Vater
mal etwas buntes ausdrucken will speichert er seine Daten auf Diskette
und geht damit zu Mutters Rechner. Wenn Mutter die Hausarbeiten ihrer
Kinder lesen will, die diese am Rechner schreiben, geht sie ins Kinderzimmer.
Wenn die Kinder ihr Werk dann ausdrucken wollen, müssen sie die Daten
auf Diskette speichern und zu einem Rechner mit Drucker gehen. Auf allen
Rechnern müssen dann auch noch die entsprechenden Programme installiert
sein.
Es geht auch anders. Neuere Computer sind oft schon mit
einem LAN Anschluß ausgerüstet. Die Nachrüstung, auch älterer Maschinen,
ist heute einfach und preiswert.
Die notwendigen Daten zur Einrichtung der Computer muß
man sich vor dem Beginn der Arbeiten überlegen. Unter dem Rechnernamen
wird jeder Computer eindeutig identifiziert. In einer Arbeitsgruppe sollten
Rechnernamen nur einmal vorkommen. Arbeitsgruppen fassen Rechner zusammen.
Die Netzwerkmaske legt in unserem Fall fest, das keine Subnetze eingerichtet
werden. Die IP Adresse wird in einen Bereich für private Netze gelegt.
Die Auswahl wird durch die Vorbereitung für eine Internetanbindung beeinflußt.
Die Namen sind wilkürlich gewählt.

| Rechnername: |
Gericom1
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Manni2
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MAN_HGW
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| Arbeitsgruppe: |
ML_NET
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ML_NET
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ML_NET
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| IP Adresse: |
192.168.0.2
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192.168.0.3
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192.168.0.1
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| Netzmaske: |
255.255.255.0
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255.255.255.0
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255.255.255.0
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Im Handel gibt es Netzwerkkits die meistens zwei Netzwerkkarten,
einen HUB und die notwendigen Kabel enthalten. Abzuraten ist von Netzwerkkarten
mit eingebautem HUB. Der HUB bestimmt wesentlich die Geschwindigkeit im
Netz. In der Regel sind moderne Netzwerkkarten für 100Mbit/s oder mehr
ausgelegt. Die meisten einfachen HUBs können nur 10Mbit/s. Wenn man irgendwann
das Geld für einen teuren 100Mbit/s HUB investieren möchte, muß man dann
nicht gleich die Netzwerkkarten wechseln.
Unser Netzwerk benötigt einen HUB und jeder Computer
braucht einen LAN (10bT RJ45) Anschluß. Dieser Anschluß ist manchmal auf
dem Mainboard vorhanden oder es muß eine Netzwerkkarte installiert werden
(Notebook: PCMCIA Karte). Es gibt auch LAN Adapter für den USB Port. Diese
erreichen aber nicht die Geschwindigkeit normaler Netzwerkkarten. Ansonsten
ist der Typ der LAN Karte unkritisch. Die Einrichtung der Netzwerkhardware
erfolgt entsprechend den Herstellerangaben. Wenn die Karte richtig eingerichtet
ist, erscheint sie im Gerätemanager von W98 betriebsbereit.

Die Verbindung jeder LAN Karte mit dem HUB erfolgt mit
handelsüblichen, ungekreuzten RJ45 Netzwerkkabeln. Am HUB ist in der Regel
ein Anschlußplatz umschaltbar ausgeführt, zur Verbindung mit anderen HUBs.
Dieser Anschluß sollte erstmal frei bleiben. Einige Notebook aktivieren
die Netzwerkkarte nicht richtig, wenn sie kein Signal von der Gegenseite
empfangen. Also sollte ein Notebook mit PCMCIA LAN Karte beim Starten
des Rechners immer schon mit dem aktiven HUB verbunden sein. Wenn alles
richtig zusammen geschaltet ist und die Computer hochgefahren sind, muß
an den benutzten Ports am Computer, sowie am HUB, die grüne LED leuchten.
Die Abbildung zeigt einen einfachen Test der Netzwerkkarte.

Wenn bis hier alles funktioniert, kann der Computer eingerichtet
werden.
Am Beispiel des Rechners Gericom1 wird die Einrichtung
eines Computers beschrieben. Alle anderen Computer im Netzwerk werden
entsprechend des Übersichtsplanes eingerichtet.
Identifikation:

Das zur Netzwerkkarte gehörende TCP/IP Protokoll wird
ausgewählt.

Wenn noch nicht vorhanden, muß die Datei und Druckerfreigabe
installiert werden.

IP Adresse und Subnetzmaske eintragen.

Die Datei und Druckerfreigabe wird erlaubt.

Jeder Computerbenutzer muß die Dateien und Drucker selbst
freigeben, welche Anderen zur Verfügung stehen. Niemals das ganze Laufwerk
C:\ freigeben. Besser ist es ein extra Verzeichnis zu erzeugen über das
Daten ausgetauscht werden können. Die Freigabe erfolgt im Explorer indem
man mit der rechten Maustaste den entsprechenden Ordner auswählt und die
Freigabe aktiviert. Wenn man mit einem Computer eine Internetverbindung
aufbaut, sollten für die Zeit der Verbindung keine Dateien freigegeben
sein. Entsprechende Warnoption im Browser aktivieren.
Wenn alle drei Computer eingerichtet sind, kann man noch
einige Test durchführen. Die Befehle werden am DOS Prompt eingegeben.
ping (IPAdresse) oder (Rechnername)
Ein PING auf die IP Adressen der jeweils anderen Computer
sollte beantwortet werden.

ipconfig
Zeigt die Einstellungen der Netzwerkkarte.
winipcfg
Zeigt auch die eindeutige Netzwerkkartenadresse.
Die erkannten Computer, mit freigegebenen Ordnern und
Druckern, werden im Explorer unter Netzwerkumgebung angezeigt. Dort kann
man auch nach Computern suchen. Ein freigegebener Drucker kann von allen
Computern genutzt werden. Dazu muß der Drucker, auf dem die Druckaufträge
anfordernden Computer, noch eingerichtet werden. Dazu im Explorer unter
Netzwerkumgebung auf den freigegebenen Drucker klicken und den Anweisungen
folgen. Danach erscheint der Drucker in der Druckerliste als Netzwerkdrucker.
Wenn man idealerweise einen Drucker mit Netzwerkanschluß besitzt, wird
dieser direkt am HUB angeschlossen und über TCP/IP verwaltet.
Das kleine Netz ist schnell und einfach installiert.
Es bietet die Möglichkeit des schnellen Datenaustausch und die einfache
Nutzung von Druckern durch mehrere Computer. In diesem Beispiel arbeitet
jeder Computer gleichberechtigt. Es gibt keinen SERVER oder HOST. Jeder
Computer ist zudem in der Lage bei entsprechender Ausrüstung (Modem) eine
eigene DFÜ Verbindung ins Internet herzustellen. Darauf haben aber die
anderen Computer keinen Zugriff. Wie man dieses Problem elegant lösen
kann, ist einem folgenden Beitrag vorbehalten.
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