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08. 09. 2010

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STOCKHOLM IM JUNI 2001

Freunde hatten mich eingeladen, einige Tage nach Stockholm zu kommen. Zu dieser Zeit war gerade Mittsommer in Schweden. Ich beschloß das Auto zu nehmen, so konnte ich ein paar Sachen für meine Freunde mitnehmen. Die Fähre von Sassnitz nach Trelleborg buchte ich im Internet bei Scandlines. Als ich am Reisetag die Fähre erreichte, ging hinter mir die Luke zu. Nach knapp vier Stunden Seereise war ich in Schweden. Vor mir fuhren alle Autos durch die Zollkontrolle. Nur ich wurde (natürlich wie immer) angehalten. Zum Glück brauchte ich den Kofferraum nicht zu öffnen. Nur die üblichen Fragen: Wohin? Warum? Wie lange? Dann konnte ich aber weiter fahren. Dank guter Vorbereitung fand ich mich auf den Straßen gut zurecht. Auf der E6 bis Helsingborg, dann die E4 bis Stockholm das ist doch einfach. Auf halben Wege gibt es eine schöne Raststätte.

Burgruine Gränna

Blick auf den Vättern See

An der Raststätte Gränna befindet sich eine Burgruine. Von dort hat man einen tollen Blick auf den Vättern See.

Die ganze Strecke war, aus Sicht eines deutschen Autofahrers, nicht viel los auf den Straßen. Erst bei der Einfahrt nach Stockholm wurde der Verkehr dichter. Aber Stadtauswärts gab es einen langen Stau. Ich hatte eine Wegbeschreibung meiner Gastgeber und fand den Weg auf Anhieb. Etwas verwirrend ist, das die Hauptstraße nicht angezeigt wird. Eigentlich heißt es dann rechts vor links. Aber ich folgte einfach den anderen Autos und bin auch heil angekommen. Am nächsten Tag war Mittsommer, das Wochenende welches dem längsten Tag des Jahres am nächsten liegt. Es ist der wichtigste Feiertag in Schweden.

Wir fuhren nach Nynäshamn. Hier fand eine der vielen Mittsommer Feiern statt.

Maibaum Vorbereitungen

Die Feier unterscheidet sich von deutschen Volksfesten. Es gibt auch ein paar Bierstände. Aber vor allem für Kinder wird etwas geboten. Den typischen deutschen Jahrmarkt habe ich nicht gesehen.

Aufrichtung des Maibaumes

Das Fest ist sehr traditionell. Auf dem Festplatz wird ein geschmückter Maibaum errichtet. Dazu gibt es traditionelle Musik, natürlich original von einem Chor gesungen. Es kommen sehr viele Familien. Viele bringen ihren eigenen Picknickkorb mit. Wenn der Maibaum dann errichtet ist, tanzen die Menschen um diesen herum.

Tanz der Profis

Zuerst tanzen mehr professionelle Gruppen in traditioneller Kleidung um den Maibaum.

Alle tanzen um den Maibaum

Danach finden sich nach und nach die meisten Anwesenden ein. Das Ganze wird von einer Vorsprecherin organisiert so das es kein Durcheinander gibt. Es geht sehr familiär zu. Auf der Rückfahrt habe ich dann auch noch "kleine" Maibäume gesehen wo einfach ein paar Leute auf einer Wiese feierten. Da das Wetter an diesem Tag gut war wurde es dann in der Nacht wirklich nicht völlig dunkel.

Badestrand in der Umgebung von Stockholm

Am zweiten Tag machten wir einen Badeausflug und schauten uns die Gegend an.

Ein Haus in Stockholm

Ich sehe mir gern Dinge an, die ich mir nie leisten kann. Am dritten Tag gab es dann einen Ausflug mit dem Auto in die Umgebung von Stockholm.

Haus in Sigtuna

Automobilmuseum

Viel Wasser, hübsche kleine Städte, lauter Gegend. Höhepunkte waren ein Automuseum, die Stadt Sigtuna sowie Schloß Gripsholm in Mariefred. Man müßte diese Region mal mit einem Boot erkunden.

Schloss Gripsholm1

Schloss Gripsholm2

Schloß Gripsholm, in Deutschland bekannt durch die gleichnamige Erzählung (1931) von Kurt Tucholsky. Weniger bekannt ist, das der Name des ersten, mit Dieselmotoren ausgerüsteten Ozean Passagierschiffes Gripsholm lautete (1925).

Museums Bahn1

Museums Bahn2

In Mariefred befindet sich auch eine gut erhaltene und schön anzuschauende Museums Eisenbahn.

Rahthausturm in Trelleborg

Dann ging es schon wieder nach Hause. Die Fahrt verlief ohne Probleme. Obwohl die Geschwindigkeit auf der Autobahn auf 110Km/h begrenzt ist, habe ich bis Trelleborg eine durchschnittliche Reisegeschwindigkeit von mehr als 100Km/h erreicht. Und das bei wesentlich ruhigerer Fahrweise als auf deutschen Straßen.

Über die Ostsee bei schönstem Wetter

Den Unterschied merkte ich sofort nach der Ankunft in Sassnitz Mukran. Auf Rügens engen Landstraßen war ein Überholen der LKWs nicht möglich. So zuckelten alle bis Stralsund. Dort teilten sich die Verkehrsströme. Gegen 23:00Uhr erreichte ich Greifswald.

So ging ein Kurzurlaub zu Ende. Es war zwar keine lange aber schöne und interessante Reise.

M.L. Juni 2001

Meine große Liebe hat mich verraten, als ich 13 war. Jetzt liebe ich Jesus. Ich habe alles, was ich brauche.

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Aktualisierung:
06.07.2009

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