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08. 09. 2010

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EIN TAG IN DEN USA 1997

Wie kommt man von Europa für einen Tag in die USA? Nun, bei meinem Lehrgang in Montreal gab es auch ein freies Wochenende. Am Sonntag beschlossen mein Kollege und ich einen Ausflug in die USA zu machen. Wir hatten ja ein Mietauto zur freien Nutzung. So kann ich von mir sagen nicht nur in Kanada, sondern auch in dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" gewesen zu sein. Und der Tag wird wirklich interessant.

Karte

Die Grenze befindet sich etwa 65Km nach Montreal und ist echt. Nach der üblichen Prozedur, Warum? Wohin? Wie lange?, werden wir in den Einreiseraum gebeten. Man merkt, daß man auf einem anderen Kontinent ist. Für Kanadier ist die Einreise in die USA genauso als wenn ich nach Österreich fahren wollte. Wir aber sind Ausländer. Das Formular ist auszufüllen und man muß 9US$ pro Person bezahlen. Das erweist sich als kleines Problem, denn wir haben nur DM oder C$. Kreditkarten sind hier auch nichts wert. "Deutschmark, Canadien Dollar?" Der Beamte grinst nur. Also geht mein Kollege zu Fuß zurück nach Kanada in die Wechselstube und wieder nach USA. Es sind nur etwa 100m aber sein Paß liegt auf amerikanischer Seite. Nach Aufklärung des Mißverständnisses und einem lächeln der Amerikaner sind wir also in den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer: im Staat Vermont. Bis New York sind es etwa 550Km, bis zum Atlantik 350Km. Mit etwas mehr Zeit und einer Übernachtung währe das Alles leicht zu erreichen. Aber wir haben eben nur einen Tag.

Burlington1

Burlington2

Burlington, eine amerikanische Kleinstadt, sehr gepflegt.

Danke an AIR NATIONAL GUARD

Während wir noch überlegen wie wir etwas zum Essen bekommen ohne viel Geld auszugeben, hören wir Musik. Am See wird gerade ein Fest gefeiert. Es gibt Essen und Trinken umsonst. Wir stellen uns mal einfach mit an und kommen so zu einem Mittagessen ohne etwas zu bezahlen. Ich halte vorsorglich meinen Mund aber wir fallen in der Menge nicht auf. Ich beobachte aber, das die Leute einen Stempel auf der Hand haben. Durch die Lautsprecheransagen bekommen wir folgendes mit: Einmal im Jahr gibt es einen Lauftag der von regionalen Institutionen gesponsert wird. Daran kann Jeder teilnehmen. Als Belohnung bekommt jeder Teilnehmer einen Stempel auf die Hand und kann sich dann einen Imbiß umsonst abholen. Das nun ausgerechnet an diesem Tag zwei hungrige Deutsche an diesem Ort auftauchen glaubt doch Keiner, oder?

Die Umgebung ist sehr schön. Wir fahren an einem großen See entlang und in der Ferne sind Berge zu sehen, die zum Teil mit Schnee bedeckt sind. Unser Versuch in Richtung der Berge zu kommen endet schnell. Die gute Straße geht ohne Vorwarnung in einen Feldweg über und mir wird klar warum hier so viele Geländewagen zu sehen sind.

USA Landhaus

Ein typisches sehr schönes amerikanisches Landhaus.

Amerikanische Schulklasse

Auf der Rückfahrt kommen wir durch St. Albans. Die Durchfahrtstraße ist gesperrt. Es wird offensichtlich ein großes Fest gefeiert. Die ganze Stadt scheint auf den Beinen.

Truck1

Es findet eine Parade statt. Schulklassen, Oldtimer ...

Landmaschine

Truck2

... Trucks. Alles was diese Stadt vorzuweisen hat, ist auf der Straße zu sehen.

Junge Scouts

So geht ein ereignisreicher Tag zu Ende. Wir finden auch noch ein Einkaufszentrum das am Sonntag geöffnet hat. Die Verkäuferin bietet an die C$ in US$ zu tauschen damit ich bezahlen kann. Der Kurs ist aber schlechter als in Kanada.
Die Fahrt nach Montreal verläuft ohne Probleme. An der Grenze werden wir nicht mehr kontrolliert.

M.L. 1997

Meine große Liebe hat mich verraten, als ich 13 war. Jetzt liebe ich Jesus. Ich habe alles, was ich brauche.

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Aktualisierung:
06.07.2009

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